Wandern auf dem Panoramaweg im Steigerwald

Günter Herzog
Nürnberg
guenter.herzog@t-online.de

 

Die erste Etappe ist hier abgebildet.

Wir haben sie vom 12.10. bis 14.10. durchwandert. Wir waren 5 Wanderer, was wir erlebt haben sollen Sie, lieber Leser; hier erfahren.

 

1.Tag 12.10.19

Unser Start war schon mit einem Problem behaftet. Der Busfahrer war anscheinend neu auf dieser Linie. Da unsere Anschlüsse mit der Bahn knapp bemessen waren reichte es nicht mehr für unseren Bahnanschluss. 5 Minuten zu spät war zu viel. Nach über 2 Stunden Zugfahrt über einige Umwege erreichten wir Bad Windsheim um 12 Uhr. Leider waren die Gaststätten geschlossen, so dass wir uns mit einem Schnellimbiss zufrieden geben mussten. Der Vorteil war, wir kommen zügig losmarschieren. Der Start führt durch die Kuranlage von Bad Windsheim. Der Weg ist mit Büschen gesäumt und anschließen geht es durch Wälder. Nach 6 km erreichten wir Oberntief bei herrlichem Sonnenschein. Zu dieser Jahreszeit wird anscheinend in allen Orten der Gegend Kirchweih gefeiert. So auch in Oberntief.
Nach einem längeren Anstieg kommt Herbolzheim in Sicht. Die Gaststätte Grüner Baum ,in diesem kleinen Ort, hat einen hohen Standard. Am Samstag Abend war die Gaststätte sehr gut besucht. Das Essen hervorragend. Der Ort hat 2 Kirchen katholisch und evangelisch.

Das Osingmuseum ist eine Besonderheit. Unter diesem Link finden Sie Näheres. http://www.osingverein.de/osing.html .

 

2. Tag 13.10.19

Die zweite Etappe der Beschreibung im Hikeline-Führer "Steigerwald Panoramaweg" hat als Ziel Bullenheim. Wir haben diesen Abschnitt bis Hüttenheim verlängert, also auf 20km. Grund war die Verkürzung der Strecke am nächsten Tag.

Es war ein herrlicher Tag mit Sonnenschein und über 20 Grad. Der Wanderweg führte durch Wald ohne Ansiedlung und so  hatten wir  uns ausgerechnet auf Schloss Frankenberg Mittagspause zu machen. Leider wurden wir enttäuscht. Mit einigen anderen Wanderern, die ebenfalls auf eine Bewirtung warteten, mussten wir frustriert weiterziehen. So erreichten wir eine Parkplatz an den ersten Weinbergen. Dort steht ein Hinweisschild "zur Weinscheune". Hungrig und durstig folgten wir diesem Hinweis. http://www.weinparadies-scheune.de/

Damit sind wir vom Verlauf des Panoramawegs abgewichen.  Der neue Weg läuft entlang der Weinberg immer mit Blick auf Bullenheim auf gleicher Höhe. Nach ca. 3km erreichten wir die Weinscheune. Ein Ausflugslokal mitten in den Weinbergen. Es war Sonntag bei strahlendem Wetter, so dass der Andrang immens war. Innen und außen alles voll besetzt. Wir konnten noch 4 Plätze erobern. Wein und Essen gut. Besuch ist zu empfehlen.

 

So gestärkt war die restliche Strecke bis Hüttenheim (gut markiert) leicht zu überwinden.

Unser Quartier bezogen wir im Weinhof am Nussbaum am Ortsrand von Hüttenheim. Eine Villa im italienischen Stil mit angenehmer Atmosphäre. Zum Abendessen war ein Besuch im Ort erforderlich, da wir nur mit Garni versorgt wurden.

Lage der Weinscheune im Weinparadies Bitte auf das Bild klicken.



3.Tag 14.10.19

Heute starteten wir zum Ziel dieser ersten Etappe nach Iphofen. Mit 14,5 km eine leichte Strecke. Der Tag war ungewöhnlich heiß für Mitte Oktober. Über die Hälfte der Strecke verläuft über freie Fläche. Der erste Ort den wir passierten war Mönchsondheim. Hier ist eine Kirchenburg mit Museum zu bestaunen. Weiter wanderten wir anschließend nach Einersheim. Ein Weinort mit Kirchenburg und Schloss. Der Panoramaweg steigt ab Einersheim an, aber ein schattiger Wald nimmt den Wanderer nach kurzer Steigung auf. Nach der Anhöhe Kalbberg geht es abwärts nach Iphofen. Mit einer Brotzeit und einem Schoppen klingt der Wandertag aus.  Zum Bahnhof muss noch der Ort durchquert werden, das sind ca. 1.5 km Strecke. Nach Besichtigung der Stadtkirche geht es am Knauf-Museum vorbei zur Bahn. Züge Richtung Nürnberg fahren stündlich. Beim nächsten Mal wollen wir zum Start das Museum, besuchen.

Wir haben diese erste Etappe genossen. Die Bilder auf der rechten Seite sind in der Reihenfolge der Wanderung dargestellt.

Einige Bilder vom ersten Teilstück unseres Weges durch den Steigerwald